Welche Versicherungen benötige ich? Und wie viele?

Die Risiken sind genauso individuell wie unser Leben unterschiedlich verläuft. Das bedeutet, dass zunächst ein Check oder eine Analyse meiner Risiken anhand meiner Lebenssituation und Lebensumstände stattfinden muss. Schließlich besteht ein Unterschied darin, ob ich ein alleinstehender Auszubildender mit Wohnsitz bei den Eltern oder ein verheirateter, berufstätiger Familienvater mit drei Kindern und eigener Wohnung bin. Somit sind nachstehende, beispielhafte Punkte von Relevanz und unbedingt zu beachten:

Die persönliche Situation:

Bin ich ledig, lebe in einer Lebensgemeinschaft, verheiratet, getrennt lebend, geschieden oder verwitwet? Habe ich Kinder?

Die berufliche Situation:

Bin ich Schüler, Student, Auszubildender, Hausfrau/Hausmann, Arbeiter, Angestellter, Selbständiger / Freiberufler, Beamter oder arbeitslos? Bin ich im öffentlichen Dienst? Befinde ich mich im Ruhestand?

Die Wohnsituation:

Wohne ich bei den Eltern, in einem Ein- bzw. Mehrpersonenhaushalt, zur Miete, in eigener Wohnung, in eigenem Haus?

Das Einkommen:

Woraus erziele ich Einkommen (zum Beispiel Lohn, Gehalt, Rente, Miete, Pacht)?

Die Vermögensverhältnisse:

Besitze ich ein Auto, ein anderes Fahrzeug, einen eigenen Hausstand, wertvolle Sammlungen, Antiquitäten,  Kunstgegenstände, Immobilien?

Die Freizeit:

Betreiben ich Sport, habe ich ein Hobby?

Ein Versicherungs- und Finanzcheck gibt Auskunft darüber, welche Versicherungen Sinn machen.Das sind nur einige Aspekte, die die Grundlage einer fundierten Beratung und Risikoanalyse darstellen. Nur mit vollständigen und wahrheitsgemäßen Angaben kann der Berater überhaupt eine maßgeschneiderte Analyse erstellen. Danach folgt eine Gewichtung der Risiken von „existenziell“ über „erheblich“ bis „vernachlässigungsfähig“. Anders formuliert: Kann ich mir die finanziellen Folgen eines solchen Schadenseintritts leisten oder würde dadurch meine finanzielle Existenz erheblich gestört beziehungsweise ganz zerstört?

Jahrzehntelange Erfahrungen haben belegt, dass gerade die gering Verdienenden / Vermögenden einen solch hohen Versicherungsbedarf haben, den sie sich nicht leisten können. Vereinfacht heißt es also: Je ärmer, desto mehr Versicherungen. Dieser Umstand zeigt, dass der ernsthaften, kompetenten Beratung eine bedeutende Rolle in unserem Leben zukommt.

Das Ziel einer Versicherung ist es ja mich finanziell so zu stellen, als ob das versicherte Ereignis nicht eingetreten ist. Bin ich nun also finanziell so ausgestattet, dass der Eintritt eines finanziellen Verlustes keinen Einfluss auf meine finanzielle Lebensqualität hat, brauche ich eigentlich keine Versicherung und kann mir die Prämie sparen. Wenn nicht, kaufe ich mir diese Absicherung, zahle ich einen gewissen Betrag und übertrage dieses finanzielle Risiko an eine Versicherung.

 

Bild: adamr / FreeDigitalPhotos.net

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